Zahlreiche Domainregistrare und Internetprovider bieten die Möglichkeit an, .hamburg Domains kostenlos und unverbindlich vorzubestellen, so z.B. united domains, InterNetX, Webwide und verschiedene andere. Mittlerweile sind bereits über 15.000 .hamburg Domains vorbestellt, wie wir von den Anbietern erfahren haben.
Zeitplan für .hamburg steht- Jetzt vorregistrieren!
21. Juni 2011Die Zeitplanung in der Zusammenfassung:
- 12.01. bis 12.04. 2012 – Bewerbungsfenster für .hamburg
- Ende 2012 – Zulassung von .hamburg
- Anfang 2013 – .hamburg-Domains sind registrierbar
Kostenlose und unverbindliche Vorregistrierungen nimmt der deutsche Domainregistrar United Domains AG bereits entgegen unter:
https://www.uniteddomains.com/new-top-level-domain/hamburg-domain-registration/
.hamburg wählt Nic.at als Registry-Betreiber
16. Juni 2011Die Hamburg Top-Level-Domain GmbH wählt aus einer Vielzahl von Anbietern die österreichische Registry nic.at als technischen Partner für .hamburg aus. Ausschlag gebend für die Entscheidung: das technisches Know-How von nic.at sowie die langjährige Erfahrung und Zuverlässigkeit als offizielle Vergabestelle für .at.
Hamburg, 15. Juni 2011. Die neue Top Level Domain .hamburg soll mit Technologie aus dem Hause nic.at betrieben werden. Dies gaben nic.at Geschäftsführer Richard Wein und Oliver Süme, Geschäftsführer der Hamburg Top-Level-Domain GmbH heute bekannt. Süme dazu: „Uns ist es wichtig, bei der Bewerbung und Umsetzung für .hamburg mit einer erfahrenen und kompetenten Registry zusammen zu arbeiten. nic.at erfüllt diese Vorgaben zu 100 Prozent“. Wein ergänzt: „Wir freuen uns, mit der Initiative dotHamburg eine Städte-Domain für uns zu gewinnen und werden die Hamburger auf ihrem Weg zur eigenen Identität im Internet tatkräftig unterstützen.“
Positives Signal an potenzielle Investoren
Oliver Süme ist sicher, dass die Partnerschaft zwischen nic.at und der Hamburg Top-Level-Domain GmbH auch weitere potenzielle Investoren überzeugt, denn: „Gerade die Sicherstellung des technischen Betriebes ist ein wichtiges Kriterium für Investoren, die sich an .hamburg beteiligen wollen. Mit nic.at ist Registry-Technik auf höchstem Niveau gewährleistet – und somit auch die langfristige Stabilität und nachhaltige Entwicklung der Top Level Domain .hamburg.“ Ebenso relevant ist dies für die Stadt Hamburg,, die einer Bewerbung zustimmen muss und für die ein besonders zuverlässiger technologischer Partner ebenfalls hohe Bedeutung haben wird.
nic.at auf Erfolgskurs bei neuen Top Level Domains
Nach dem Königreich Bahrain (.bh) baut jetzt auch die Hamburg Top-Level-Domain GmbH als erste deutsche Städte-TLD auf die Expertise und Registry-Technik von nic.at. Weitere sollen folgen, wie Richard Wein betont: „Wir haben einerseits die internationale Erfahrung durch Consulting in verschiedensten Ländern. Andererseits bietet unser modulares Software- und Serviceprodukt „registry-in-a-box“ für jede Top Level Domain die maßgeschneiderte technische Lösung für individuelle Bedürfnisse.“ Umgerechnet über hundert Mannjahre Forschung und Entwicklung stecken in der Technologie, die neben .at und .bh nun auch für .hamburg zum Einsatz kommen soll. Laut derzeitigem Stand soll das Bewerbungsfenster bei ICANN für neue Top Level Domains wie .hamburg im Herbst 2011 aufgehen.
ICANN aktualisiert Zeitplanung – finales Bewerberhandbuch soll am 30. Mai 2011 erscheinen
28. März 2011Vom 13. bis 18. März 2011 fand in San Francisco das 40. öffentliche ICANN-Meeting (http://svsf40.icann.org) statt. Bereits zwei Wochen zuvor hatten sich der ICANN-Vorstand und der Regierungsbeirat (Governmental Advisory Committee, GAC) zu einer mehrtägigen Sonderkonferenz in Brüssel getroffen, um gemeinsam Lösungen für eine Reihe noch strittiger Detailfragen vor der Einführung neuer generischer Top-Level-Domains zu erarbeiten.
Nach mehreren Tagen intensiver Beratungen hat der ICANN-Vorstand zum Abschluss der Konferenz entschieden, die verbleibenden offenen Punkte zu den Bewerbungsrichtlinien bis zum nächsten ICANN-Meeting im Juni abzuschließen. Das finale Bewerberhandbuch (Applicant Guidebook) soll den Plänen zufolge am 30. Mai 2011 veröffentlicht werden. Der ICANN-Vorstand plant, auf einer Sondersitzung am 20. Juni 2011 im Rahmen des 41. ICANN-Meetings in Singapur den Start für das Bewerbungsverfahren zu beschließen.
Das Protokoll der ICANN-Board-Beschlüsse zu den neuen Top-Level-Domains finden sich hier: http://www.icann.org/en/minutes/resolutions-18mar11-en.htm.
30. Mai 2011 – .hamburg vor Bewerbungsfenster
2. November 2010Auf einem vor Kurzem stattgefundenen Meeting haben die ICANN-Direktoren einen Arbeitsplan beschlossen, nach dem das Bewerbungsfenster für .hamburg und andere neue Endungen am 30. Mai 2011 öffnen soll. Die finale Version des dazugehörigen Bewerberhandbuchs (Applicant Guide Book, AGB) soll am 10. Januar 2011 veröffentlicht werden, eine Vorversion (Proposed Applicant Guidebook, AGB) soll bereits kommende Woche am 09. November erscheinen.
Nachdem ICANN seit über einem Jahr keine Zeitplanung mehr vorgelegt hatte, sind wir gespannt, ob die Anweisung des ICANN-Direktoriums nun endlich den Abschluss der Bewerbungsvorbereitungen und damit den Startschuss für die Hamburgdomain einläutet.
.hamburg Mitgliederversammlung 2010
13. Oktober 2010
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Initiative dotHamburg e.V., die dankenswerterweise bei Dumrath und Fassnacht stattfinden konnte, stand ganz unter dem Zeichen des näher rückenden Bewerbungsfensters für neue generische Top-Level-Domains bei der ICANN. Ein wichtiges Thema neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr war auch der Entwurf für eine Änderung des Telekommunikations-gesetzes, der vor Kurzem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) veröffentlicht wurde. Im Entwurf ist das Thema neuer geographischer Top-Level-Domains mit einem Änderungsvorschlag des für Top-Level-Domains relevanten Paragraphen 66 adressiert:
„Ist im Vergabeverfahren für generische Domänen oberster Stufe für die Zuteilung oder Verwendung einer geografischen Bezeichnung, die mit dem Namen einer Gebietskörperschaft identisch ist, eine Einverständniserklärung oder Unbedenklichkeitsbescheinigung durch eine deutsche Regierungs-oder Verwaltungsstelle erforderlich, obliegt die Entscheidung über die Erteilung des Einverständnisses oder die Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der nach dem jeweiligen Landesrecht zuständigen Stelle. Weisen mehrere Gebietskörperschaften identische Namen auf, liegt die Entscheidungsbefugnis bei der Gebietskörperschaft, die nach der Verkehrsauffassung die größte Bedeutung hat.
Dieser neue Passus eröffnet dem Hamburger Senat einen offiziellen Weg, wie er uns den für eine Bewerbung bei ICANN notwendigen „Letter of Support or Non-Objection“ ausstellen kann.
.hamburg beim 38. ICANN-Meeting in Brüssel
5. Juli 2010Neue regionale Initiativen
Auf dem ICANN-Meeting in Brüssel (20.-25.6.2010) haben weitere regionale Initiativen ihre Absicht bekundet, sich in der kommenden Bewerbungsrunde für eine eigene Top-Level-Domain (TLD) einsetzen zu wollen. Dazu zählen u.a. .irish, .val (Valencia) sowie .and (Andalusien). Neue Stadtendungen wie .hamburg sind keine mehr hinzugekommen.
Bewerbungsfenster im Frühjahr 2011
Nach Aussagen von ICANN Vizepräsident Kurt Pritz wird angestrebt, dass das endgültige Bewerberhandbuch wie geplant im Dezember 2010 veröffentlicht wird und das Bewerbungsfenster für neue TLDs dann nach Abschluss der 4-monatigen Kommunikationsperiode im Frühjahr 2011 geöffnet wird. Möglicherweise könnte bereits im September schon eine vorläufige Endversion des finalen Bewerberhandbuchs vorliegen.
Wichtige Einschränkungen bei Technikanbietern
Eine für .hamburg wichtige Änderung in der 4. Version des Bewerberhandbuchs ist, dass ICANN-akkreditierte Registrare und mit ihnen wirtschaftlich verbundene Unternehmen davon ausgeschlossen sind, jedwede technische Dienstleistung für den Betrieb einer TLD (so genannte Registry-Services) anzubieten. Zudem dürfen Registrare mit maximal 2% an einer TLD beteiligt sein. Damit käme derzeit kein einziges deutsches Unternehmen für die Technik in Frage.
Netzwerken in der ICANN-Community
In Brüssel haben wir uns wieder insbesondere bei den Regierungsvertretern, aber auch bei den ICANN-Direktoren dafür eingesetzt, dass die .hamburg Domainendung bald Realität werden kann.
Neben vielen Hintergrundgesprächen waren der Deutsche Abend unter Beteiligung zahlreicher Regierungsvertreter und der Vereinten Nationen sowie der gemeinsame Businessempfang der Regierungen und ICANN-Direktoren die wichtigsten Veranstaltungen zum Austausch über die .hamburg Top-Level-Domain.
Dabei waren insbesondere die weitreichenden Einflußmöglichkeiten von Gebietskörperschaften auf den Betrieb einer GeoTLD wie .hamburg Gesprächsthema. Die aktuellen Antragsbedingungen bei ICANN sehen hier z.B. vor, dass die Hansestadt Hamburg mit einem Zustimmungsvorbehalt verhindern kann, dass dotHamburg fiskalisch in ein Niedrigsteuerland verlagert wird, an Finanzinvestoren im Ausland verkauft wird oder an einen Standort mit weniger strengen Auflagen als in Deutschland (z.B. für den Datenschutz) umzieht.
Fortschritt für .hamburg in Nairobi
14. März 2010
Die wichtigste Nachricht vom 37. ICANN Meeting in Nairobi vergangene Woche ist, dass es bei der Einführung neuer Endungen wie .hamburg wieder vorangeht. Wir haben uns nämlich mit den anderen deutschen Top-Level-Domain-Initiativen wie .berlin, .bayern und .köln dafür eingesetzt, dass das vorgeschlagene Vorbewerbungsverfahren (Expressions of Interest, kurz EOI) nicht stattfinden wird. Das ICANN-Direktorium lehnte das EOI mit großer Mehrheit am letzten Tag des Meetings ab, da sie keinen Sinn sahen ein Vorbewerbungsverfahren durchzuführen, wenn die finalen Richtlinien für neue Top-Level-Domains noch nicht feststehen und der gesamte EOI-Prozess nur zu weiteren Verzögerungen führt. Zudem wurde die Möglichkeit, den EOI-Prozess für spekulative Zwecke zu missbrauchen, intensiv diskutiert. Spekulanten hatten bereits darauf gesetzt hatten, sich über das Vorbewerbungsverfahren einen Platz für deutsche Top-Level-Domains wie .berlin und .bayern zu sichern, dieser Plan dürfte nun wohl geplatzt sein.
Der Vertreter der Bundesregierung im Regierungsbeirat GAC bei ICANN, Herr Hubert Schöttner aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, wies in der Sitzung der Regierungsvertreter darauf hin, dass Bewerber für eine deutsche GeoTLD wie .hamburg sowieso erst mit einer Unterstützung der entsprechenden Gebietskörperschaften und des Bundes für ihre Initiativen rechnen können, wenn die finalen Ausschreibungsbedingungen feststehen.
Der Zeitplan für die Einführung von .hamburg ändert sich nach Wegfall des EOI nicht wesentlich. Wir rechnen damit, dass die ersten .hamburg-Domains im 2. Halbjahr 2011 zu benutzen sein werden.
.hamburg bei ICANN Meeting in Seoul
18. November 2009Vom 25. bis 30.10. habe ich am das 36. ICANN-Meeting in Seoul teilgenommen. Die aus der Sicht von dotHamburg wichtigsten Ergebnisse beziehen sich auf die weitere Ausarbeitung der Bewerbungsbedingungen und den zeitlichen Rahmen bzw. das voraussichtliche Zeitfenster, in dem die Abgabe einer Bewerbung für eine Top-Level Domain „.hamburg“ möglich sein wird.
1. Bewerbungsbedingungen
Als Ergebnis der letzten ICANN-Konferenz in Sydney wurde der dritte Entwurf für das Bewerberhandbuch (Applicant Guidebook) vorgelegt, der zwischenzeitlich umfangreich kommentiert und diskutiert wurde. Bevor die finale Version dieses für uns und alle anderen Bewerber wichtigen Dokumentes verabschiedet werden wird, wird die ICANN aufgrund der Vielzahl der Kommentare und Diskussionsansätze einen vierten Entwurf veröffentlichen, der nun wiederum kommentiert werden kann. Eine finale Version wird daher frühestens nach dem nächsten ICANN-Meeting verfügbar sein, das vom 07. bis 12.03.2010 in Nairobi/Kenia stattfinden wird.
2. Zeitrahmen
Bisher sind wir aufgrund der Angaben der ICANN davon ausgegangen, dass eine Bewerbung im ersten Halbjahr 2010 möglich sein wird. Ob dieser Zeitrahmen eingehalten werden kann, scheint derzeit fraglich. Die ICANN hat im Rahmen der Konferenz weder diesen Zeitplan bestätigt noch einen neuen Zeitplan veröffentlicht. Dahinter steht die Befürchtung, dass eine zu hohe Anzahl von Anträgen wegen der zeitgleich erforderlichen Implementierung neuer Sicherheitsstandards im Rootsystem zu einer technischen Überlastung führen könnte. Bis zum Ende des Jahres wird die ICANN daher nun zunächst versuchen, die voraussichtliche Anzahl der Bewerbungen für neue Top-Level Domains zu eroieren, um verlässliche Angaben zu erhalten. Darüber hinaus verzögert sich der Prozess offenbar durch die vorgetragenen Bedenken der internationalen Markeninhaber und ihrer Verbände.
Da diese Bedenken jedoch im Falle regionaler Top-Level Domains oder Top-Level Domains für Städte kaum eine Rolle spielen, haben wir uns gemeinsam mit anderen Initiativen für ein „Expressions of Interest“ zur Datenerhebung eingesetzt, das möglicherweise schon im März 2010 stattfinden könnte. Dieses Konzept wurde vom ICANN-Direktorium angenommen, am 7.12. sollen die Direktoren abschließend darüber entscheiden. Wir sind gespannt!
.hamburg im Handelskammer-Magazin
27. August 2009
In der aktuellen Ausgabe von „hamburger wirtschaft„, dem Magazin der Handelskammer Hamburg wird auch unsere .hamburg Top-Level-Domain besprochen. Zitieren möchte ich hier:
Hamburger Unternehmen bietet die Initiative die Möglichkeit, attraktive Domains, beispielsweise www.firmenname.hamburg, vorzureservieren. Unabhängig von den Vorteilen des Stadtportals Hamburg.de ermöglicht neuer Adressraum im Internet durch ‚.hamburg’ Tausenden von Unternehmen und Bürgern die Nutzung einer Internetadresse mit eindeutigem Bezug zum Standort und schafft neue Optionen für die Kommunikation im Internet. Bereits heute haben 50 Prozent der Suchanfragen bei Google und Co. einen lokalen Bezug. Eine Domain ‚.hamburg’ ermöglicht daher Unternehmen mit lokalem Bezug noch bessere Suchmaschinenplatzierungen.
Der Originalartikel findet sich hier.

Verfasst von dothamburg 



